Around the Book World
Published: 6.10.2026
Jede Woche fasst unser Kolumnist Carlo Carrenho die internationale News der Branche zusammen. Diesmal: Storytel verkauft auch gedruckt, Webtoon-Piraten gesunken, Bertelsmann macht in Print-on-Demand
Media Do kappt die Software und schärft sein Manga-Profil
Laut einer Pressemitteilung des japanischen Konzerns Media Do hat das Unternehmen seine Verlagstechnologie-Sparte Firebrand Group für 20 Mio. US-Dollar (17,8 Mio. €) an die Softwaregruppe Valsoft aus Montreal verkauft. Die Transaktion umfasst fünf Unternehmen, darunter Quality Solutions, die Muttergesellschaft von Firebrand Technologies, die Software für Verlagsworkflows und Titelverwaltung anbietet; NetGalley, eine digitale Plattform für Rezensionsexemplare und Buchentdeckung; sowie Supadü, das Websites und E-Commerce-Technologie für Verlage liefert. Media Do hatte Firebrand und NetGalley 2021 übernommen und 2022 das britische Supadü hinzugefügt, will nun aber Ressourcen in die internationale Expansion umlenken, deren Kern der in diesem Jahr übernommene US-Manga- und Light-Novel-Verlag Seven Seas Entertainment ist. Valsoft, das mehr als 150 Softwareunternehmen besitzt, hatte 2024 bereits die Branchenplattform Edelweiss+ übernommen.
Carlo's take: Der Schritt wirkt ganz natürlich, da Media Do sich nach der Übernahme von Seven Seas offensichtlich auf den Ausbau seines Manga- und Light-Novel-Geschäfts konzentrieren will. Er spiegelt zudem einen breiteren Trend in Japan wider, geistiges Eigentum direkt auf internationale Märkte zu bringen, statt sich vor allem auf Lizenzverkäufe zu verlassen. Auffällig ist der Preis: 2025 meldete Quality Solutions einen Umsatz von 10,2 Mio. US-Dollar (9,1 Mio. €), während NetGalley einschließlich NetGalley UK und Supadü auf 8,5 Mio. US-Dollar (7,6 Mio. €) kam. Damit entspricht der Verkaufspreis von 20 Mio. US-Dollar (17,8 Mio. €) nur etwa dem 1,07-Fachen des Jahresumsatzes – ein Multiplikator, der zweifellos niedrig wirkt.

Storytel: Was nicht streamt, kommt per Post
Laut einer Pressemitteilung des schwedischen Anbieters Storytel hat der Hörbuch-Abodienst Storytel Books gestartet, eine Online-Buchhandlung für gedruckte Bücher in Schweden. Abonnent:innen erhalten einen exklusiven Rabatt, und noch im Oktober wird der Shop in die Storytel-App integriert, sodass Nutzer gedruckte Exemplare von Titeln kaufen können, die sie entdecken oder hören. Der Shop läuft auf einer E-Commerce-Plattform von Sweden Buyersclub.
Carlo's take: Man sollte nicht vergessen, dass Storytel nicht nur ein Unternehmen für digitales Buch-Streaming ist. Die Gruppe verfügt auch über ein bedeutendes Verlagsgeschäft, darunter die Norstedts Publishing Group, Schwedens zweitgrößten Publikumsverlag, sodass eine eigene Print-Buchhandlung durchaus Sinn ergibt. Interessanter ist Sweden Buyersclub, das laut eigener Pressemitteilung die gesamte operative Infrastruktur hinter dem Shop bereitstellt, von der Technologie über die Logistik bis zum Kundenservice. Es ist der erste Auftrag für das neue B2B-Geschäft, doch Buyersclub betreibt bereits Bookhero, eine 2024 gestartete Online-Buchhandlung, die inzwischen mehr als 400.000 Titel anbietet. All das geschieht in einem Markt, in dem Amazon als Buchhändler kaum eine Rolle spielt und der Onlinehandel weiterhin von Adlibris und Bokus dominiert wird.
Italien gibt Gas und ist zurück in der Spur
Laut Giornale della Libreria wuchs Italiens Publikumsbuchmarkt in den ersten neun Monaten 2026 wertmäßig um 3,2 % auf 1,03 Mrd. €, während der Absatz um 2,6 % auf 68,4 Mio. Exemplare stieg. Die von NielsenIQ BookData für den italienischen Verlegerverband (AIE) erhobenen Zahlen umfassen gedruckte Belletristik und Sachbücher, die über stationäre und Online-Buchhandlungen sowie Supermärkte verkauft wurden. AIE-Präsident Innocenzo Cipolletta merkte an, dass der Markt von einem staatlichen Bonus von 60 Mio. € für Bibliotheken profitiert habe, mit besonders starkem Wachstum zwischen Februar und Juni.
Carlo's take: Nicht nur Kimi Antonelli beschert Italien in der Formel 1 ein fantastisches Jahr. Auch das Verlagswesen trägt seinen Teil bei. Nach derselben Methodik hatte die AIE für die ersten neun Monate 2025 einen wertmäßigen Rückgang von 2 % und ein Minus von 2,7 % bei den Exemplaren gemeldet, sodass das diesjährige Wachstum diese Verluste praktisch wieder wettmacht. Die Inflation spielt dennoch eine Rolle: Italiens Inflationsrate lag in den ersten neun Monaten 2026 im Jahresvergleich bei durchschnittlich rund 2,6 %, sodass das nominale Wachstum von 3,2 % real nur einem bescheidenen Plus entspricht. Dennoch bestätigt der Anstieg der Exemplare um 2,6 % eine echte Trendwende beim Volumen. Glückwunsch, Italien, und in bocca al lupo für den Rest des Jahres.

Gehen die Webtoon-Piraten unter, tauchen die Umsätze auf
Laut Chosun Ilbo sind die Käufe von Webtoons, die von Piraterie betroffen waren, sprunghaft gestiegen, nachdem NewToki, Südkoreas größte illegale Webtoon-Plattform, abgeschaltet wurde. Eine Auswertung von Naver Webtoon auf Basis von Kaufdaten von Januar bis August ergab, dass sich die Zahl neuer zahlender Nutzer, die zuvor illegal auf NewToki verfügbare Titel kauften, nach der Schließung der Seite ungefähr verachtfacht hat. Die Ergebnisse liefern ungewöhnlich konkrete Belege dafür, wie die Abschaltung einer großen Piraterieplattform in bezahlten Konsum legaler digitaler Inhalte münden kann.
Carlo's take: Schätzungen zur Piraterie gehen oft davon aus, dass jeder illegal konsumierte Inhalt einem verlorenen Verkauf entspricht. Das ist zu simpel: Viele, die etwas kostenlos konsumieren, würden nie dafür bezahlen. Doch diese südkoreanischen Zahlen legen nahe, dass die durch Piraterie entgangenen Umsätze erheblich sein können – und nicht nur ein kleiner Bruchteil des illegalen Konsums, wie man vermuten könnte. Zumindest bei digitalen Comics hat die Abschaltung einer großen Piratenseite die Konsumenten zu legalen Käufen derselben Inhalte geführt, was zeigt, dass der Kampf gegen Piraterie einen spürbaren Absatzschub bringen kann.
In Deutschland erhöht Bertelsmann das Angebot an Print-on-Demand
Laut Börsenblatt entwickelt Bertelsmann einen neuen Print-on-Demand-Betrieb für Kleinstauflagen von Schwarz-Weiß-Büchern, der im April 2027 starten soll. Das Projekt bringt die Bertelsmann-Marketing-Services-Unternehmen GGP Media und Campaign, VVA/Arvato Media sowie Penguin Random House Deutschland zusammen. Ziel ist ein wirtschaftlich tragfähiges und technisch stabiles Produktions- und Logistiksystem, das Bücher bedarfsgerecht in sehr kleinen Stückzahlen herstellen kann.
Carlo's take: Damit bekommt das etablierte Print-on-Demand-Geschäft der Libri-Gruppe, betrieben über BoD und Plureos, bald einen sehr starken neuen Wettbewerber. Bertelsmann muss man nicht vorstellen, und VVA/Arvato Media ist bereits ein bedeutender Anbieter von Verlagsdienstleistungen und Logistik, der jährlich mehr als 160 Mio. Bücher für über 200 Verlage abwickelt. Print-on-Demand ist ein zunehmend wichtiges Geschäftsmodell, mit dem Verlage Lagerkosten senken, weniger Kapital in Beständen binden, Makulatur minimieren und nachhaltiger arbeiten können. Mehr Wettbewerb in diesem Feld ist daher durchaus willkommen. Möge der Markt entscheiden.

In China bekommen Imprints Aufmerksamkeit – und erzeugen sie
Laut Publishers Weekly legen chinesische Verlage zunehmend Wert auf Verlagsmarken und Untermarken – im Grunde Imprints mit eigener visueller Identität, eigenem redaktionellen Profil und eigenen Teams –, um Bekanntheit, Leserbindung und Vertrauen aufzubauen. Dieser Fokus zeigte sich auf der dritten Publishing Imprint Influence Conference, die im August während der Southern China Book Fair stattfand und gemeinsam von Bookdao und Southern Publishing & Media ausgerichtet wurde. Die Konferenz befasste sich damit, wie Verlage mit KI umgehen, ihre Marken stärken und Leserbindung und Vertrauen vertiefen können. Der Trend kommt zu einer Zeit, in der sich Buchentdeckung und -kauf in Richtung inhaltsgetriebenen E-Commerce verlagern: Kurzvideo- und Livestreaming-Plattformen standen 2025 für 40,53 % der chinesischen Buchverkäufe und überholten damit den klassischen Onlinehandel.
Carlo's take: Imprints können im Verlagswesen umstritten sein. Manche argumentieren, sie vervielfachten Marken und Marketingkosten, ohne Lesern viel zu bedeuten; andere halten sie für unverzichtbar, um ein Programm zu definieren und eine wiedererkennbare Identität aufzubauen. Umso interessanter ist es, dass chinesische Verlage so viel Wert auf Markenbildung legen. Vielleicht ergeben Imprints im Zeitalter des inhaltsgetriebenen Buchverkaufs sogar noch mehr Sinn. Auf Videoplattformen stöbern Konsumenten nicht in Regalen, sondern werden über Inhalte zu bestimmten Büchern geführt. Ein klar profiliertes Imprint könnte aus dieser einzelnen Entdeckung eine Beziehung zu einem breiteren Programm machen. China ist beim inhaltsgetriebenen Buchverkauf ein Sonderfall, doch sollte sich das Modell ausbreiten, könnten Imprints am Ende eine größere Rolle spielen. Auf jeden Fall etwas, das man im Auge behalten sollte.
In Brasilien wird erst verkauft, dann eingekauft
PublishNews wirft einen genaueren Blick auf das Kommissionsgeschäft, das Geschäftsmodell, das Brasiliens Buchhandel seit fast 40 Jahren prägt. In diesem System liefern Verlage Bücher an Buchhandlungen und Distributoren, werden aber erst bezahlt, wenn Exemplare an Endkunden verkauft sind. Verlage gewähren in der Regel rund 50 % Rabatt auf den Ladenpreis und tragen zugleich einen Großteil der finanziellen Last der Lagerbestände. Das Modell entstand in Brasiliens Hochinflationsphase, überdauerte aber die wirtschaftliche Stabilisierung und bringt seit Langem Probleme bei Liquidität, unverkauften Beständen, Remissionen, Meldewesen und Transparenz mit sich. PublishNews regt an, dass bessere Technologie und ein stärkerer Austausch von Absatz- und Bestandsdaten das System effizienter machen könnten, statt es zwingend zu ersetzen.
Carlo's take: In gewisser Weise unterscheidet sich das Kommissionsgeschäft gar nicht so sehr vom Verkauf mit Remissionsrecht, doch es gibt wichtige Unterschiede. Da der Verlag Eigentümer der Bestände bleibt, gehören zum Kommissionsgeschäft monatliche Absatzmeldungen, die Verlagen eine Transparenz verschaffen, die ihnen im klassischen Remissionsmodell oft fehlt – wo eine große Menge Bücher unerwartet zurückkommen kann, kurz nachdem ein Nachdruck in Auftrag gegeben wurde. Der Nachteil: Kommissionen neigen dazu, ewig zu laufen. Oft gibt es keine Frist, bis zu der Buchhändler die Bücher zurückgeben oder den Verkauf abschließen müssen, was administrativen und buchhalterischen Aufwand verursacht. Dennoch funktioniert der brasilianische Markt nun einmal so, und oft ist es der einzige Weg, ausreichend Bestand in die Regale der Buchhandlungen zu bringen. Das Modell passte besonders gut zu Brasiliens Hochinflationsjahren, als sich Preislisten jeden Monat änderten und Buchhändler ihre Verkäufe am letzten Tag des Monats eilig meldeten, um noch vor der nächsten – mitunter erheblichen – Preiserhöhung abgerechnet zu werden.
ElevenLabs hat lieber mehrere Partner
Laut ActuaLitté ist das Quebecer Unternehmen für digitale Verlagstechnologie De Marque eine Partnerschaft mit dem KI-Stimmenspezialisten ElevenLabs eingegangen, um das Hörbuchangebot auszuweiten. Verlage, die De Marques Plattform Cantook Édition nutzen – sie verwaltet 1,8 Mio. Titel in mehreren Sprachen –, können ausgewählte Bücher über ElevenReader, das mehr als 90 Sprachen unterstützt, im Audioformat verfügbar machen. Die Partnerschaft zielt vor allem auf unterversorgte Märkte: Die Ankündigung stellt mehr als 750.000 aktiven Hörbuchtiteln in den USA knapp über 20.000 im französischsprachigen Markt gegenüber.
Carlo's take: Damit wird die Hörbuchstrategie von ElevenLabs immer deutlicher. Das Unternehmen kooperiert bereits mit Aggregatoren wie Bookwire und StreetLib, arbeitet mit Spotify zusammen, um seine Technologie unabhängigen Autoren zugänglich zu machen, und liefert die KI-Erzählstimmen für kleinere Selfpublishing-Plattformen wie das schwedische GoRead. Nun ist mit De Marque ein großer französischsprachiger Aggregator hinzugekommen. Statt Verlage und Inhalte Titel für Titel zu gewinnen, arbeitet ElevenLabs mit Unternehmen zusammen, die bereits eine starke Marktdurchdringung haben, und kann so seinen KI-vertonten Katalog viel schneller skalieren. Dieser Ansatz ist besonders schlüssig, weil Hörbücher keineswegs im Mittelpunkt des Geschäfts von ElevenLabs stehen. Die Zusammenarbeit mit etablierten Verlagspartnern erlaubt es dem Unternehmen, im Audiobereich zu expandieren, ohne zu viele Ressourcen von den breiteren KI-Stimmenmärkten abzuziehen, die sein Kerngeschäft bilden.
Chaptrly.eu: Tradition und Innovation im Dialog
Laut inct wird die europäische Innovationsplattform Chaptrly.eu am 8. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse an den Start gehen. Die von Renew the Book aus den Niederlanden und future!publish aus Deutschland gegründete Plattform wird Startups und Innovationen aus dem gesamten Verlagswesen präsentieren, vom Lektorat über Herstellung und Handel bis zu KI, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Startups und Organisationen können Projekte einreichen, ein unabhängiger Beirat kuratiert die Plattform. Chaptrly.eu sucht zudem Partner in ganz Europa, die die Initiative mitentwickeln und finanzieren.
Carlo's take: Zwischen der traditionellen Verlagsbranche und den Startups, die sie verändern wollen, besteht oft eine echte Kluft. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, bewegen sich in unterschiedlichem Tempo und tun sich mitunter schwer, einander zu verstehen: Die eine Seite kann zutiefst traditionell sein, während die andere von Disruption und Experimentierfreude angetrieben wird. Jede Initiative, die diese Welten näher zusammenbringt und Raum für echten Austausch schafft, ist willkommen. Hoffentlich kann Chaptrly.eu mit der Zeit auch Partner außerhalb Europas gewinnen und zu einem wichtigen Treffpunkt für Verlagsinnovation und -technologie weltweit werden.

Was mir sonst noch aufgefallen ist
Ein Sister Act. Cássia Carrenho organisiert mit MVB und der Frankfurter Buchmesse die Expedition Frankfurt, die brasilianischen Verlagen einen Gemeinschaftsstand in Halle 3.1, F120, bietet, um ihre Bücher zu präsentieren und internationale Kontakte zu knüpfen. Laut MVB.
Eine menschliche Hand. Der norwegische Debütautor Fabian Heffermehl hat seinen gesamten Roman von Hand geschrieben, um zu zeigen, dass er aus seinem eigenen Leben, seinen Worten und seinem Körper stammt – nicht aus einer KI. Laut BOK365.
Ein deutsches Risotto. Der Mailänder Verlag Morellini startet nach seiner Expansion nach Spanien das deutschsprachige Imprint MR Verlag, mit einer in Italien spielenden Krimireihe. Laut Giornale della Libreria.
Ein digitaler Souk. Die saudische Plattform Samawi hat die Marke von 35.000 arabischen Titeln von über 400 Verlagen überschritten. Gründer Khaled Bamohamad verkündete den Meilenstein auf LinkedIn und sagte dieser Kolumne, dass der Katalog 25.000 Print-on-Demand-Titel, 10.000 E-Books und 1.100 Hörbücher umfasst.
Eine digitale Zwangsjacke. In PublishNews argumentiert Antonio Hermida, dass geschlossene und inkompatible Handelsökosysteme – nicht fehlende Technologie oder kreatives Talent – die Innovation bei E-Books und Hörbüchern bremsen.
Eine KI-Weggabelung. Eine Proyecto451-Auswertung der KI-Richtlinien von mehr als 40 Verlagen ergab zwei Hauptstrategien: die Lizenzierung ihrer Kataloge an KI-Unternehmen oder deren Verbleib im eigenen Haus, um eigene Tools zu entwickeln.
Ein Jahrzehnt voraus. Das deutsche Magazin Digital Publishing Report feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einer Sonderausgabe, die auf die digitale Transformation der Branche zurückblickt und Verlage fragt, wie sie 2036 aussehen wird.

Der Autor dieser Kolumne wird einen Großteil dieser Woche damit verbringen, über die Frankfurter Buchmesse zu hetzen, vor allem zwischen dem neuen Audiobook Business Center in Halle 4.1 K9 und dem brasilianischen Gemeinschaftsstand an seinem neuen Standort (Halle 3.1 F123). Zum Glück liegen beide in diesem Jahr viel näher beieinander, sodass er vielleicht nicht wie in früheren Jahren ewig zu spät kommt.
Er freut sich darauf, The Global 50 CEO Talk am Mittwoch um 12 Uhr mit tonies-CEO Tobias Wann als Gast zu moderieren – aber ebenso sehr auf die Teilnahme an „Comparing International Book Markets“ auf der Discovery Stage am Donnerstag um 11 Uhr, organisiert von Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt. Dort wird er, statt einen CEO zu interviewen, über seine eigene Laufbahn sprechen und jungen Menschen, die ins Verlagswesen einsteigen, ein paar Tipps geben. Vielleicht eine noch wichtigere Aufgabe.
Und falls Sie durch Halle 3.1 schlendern, begegnen Sie vielleicht einem weiteren Carrenho am Stand der Expedition Frankfurt (Halle 3.1 F120). Das wäre Cássia Carrenho, seine Schwester. Sagen Sie unbedingt Hallo.
Die Kolumne erscheint montags im Original bei Publishing Perspectives auf Englisch, Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von PP.
