Wie sieht Publishing im Jahr 2036 aus?
Anlässlich des dpr-Jubiläums blicken wir mit Publishern zehn Jahre in die Zukunft
Als der dpr vor zehn Jahren an den Start ging, war die Marschroute der Branche klar vorgezeichnet: Die digitale Transformation war das primäre Ziel. Heute blicken wir zurück und stellen fest: Das Fundament steht. Was damals als Pionierarbeit begann, ist im Alltag von Häusern wie WoltersKluwer und der gesamten Verlagslandschaft längst angekommen.
Automatisierte Workflows, multimediale Ausspielkanäle und datengetriebene Formate bilden das Basiselement moderner Medienhäuser. Das Häkchen hinter der „Standard-Digitalisierung“ ist gesetzt – doch der Stillstand bleibt eine Illusion. Mit dem Blick auf die kommende Dekade und das Jahr 2036 steht das Publishing vor der nächsten, weit grundlegenderen Umwälzung.
Es geht nicht mehr nur darum, analoge Inhalte in digitale Kanäle zu übersetzen. Die zentrale Frage lautet vielmehr: Was kommt nach dem digitalen Standard? Wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur assistiert, sondern Inhalte generiert, analysiert und orchestriert, verschieben sich die Grenzen der Wertschöpfung radikal. Wie behalten Fachverlage, Publikumsverlage und Medienunternehmen ihren Kern und ihre Relevanz, damit die KI nicht den „Publishing-Star“ killt?
Anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens haben wir Entscheiderinnen und Entscheider sowie Branchenexpertinnen und -experten um ihren Ausblick gebeten. Ihre Antworten zeigen die Strategien, Visionen und notwendigen Leitplanken für die Publishing-Welt von morgen.
