Around the Book World
Published: 23.6.2026
Jede Woche fasst unser Kolumnist Carlo Carrenho die internationale News der Branche zusammen. Diesmal: Die Tonies-Erfolgsstory in den USA und Japans Großoffensive im globalen Content-Rennen.

Kleine Boxen, große Zahlen
Der Kinder-Audio-Spezialist Tonies präsentierte auf seinem ersten Capital Markets Day seine mittelfristigen Wachstumspläne: Bis 2030 peilt das Unternehmen einen Umsatz von über 1,4 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 16 bis 18 Prozent an. Dieses Wachstum soll vor allem durch den Ausbau des Kerngeschäfts, neue Geräte und zusätzliche Markteinführungen erreicht werden. Parallel dazu setzt Tonies auf KI, um Lokalisierungen zu beschleunigen, Entwicklungszyklen zu verkürzen und den Content-Ausstoß zu erhöhen.
Die internationale Expansion bleibt das Herzstück der Strategie: Für 2027 sind mindestens zwei neue Markteintritte geplant, mit dem Ziel, bis 2030 alle großen Weltregionen zu erschließen. In den USA meldete Tonies bereits eine Marktdurchdringung von rund 12 Prozent der Zielhaushalte – im Vergleich zu etwa 58 Prozent in der DACH-Region. Das weltweite Potenzial beziffert das Unternehmen auf einen adressierbaren Markt von mehr als 570 Millionen Haushalten.
Carlo's take: Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Potenzial im Kinder-Audio-Segment – einem Bereich, dem die Buchbranche wohl noch immer weniger Aufmerksamkeit schenkt, als er rein wirtschaftlich verdient. Die rasche Expansion von Unternehmen wie Tonies, dem britischen Konkurrenten Yoto sowie den deutschen Mitstreitern Tigerbox und Galakto belegt eine starke Verbrauchernachfrage. Besonders beeindruckend ist dabei die Dynamik von Tonies, die in relativ kurzer Zeit 12 Prozent der US-Zielhaushalte erobern konnten. Über die reinen Umsatzziele hinaus dürfte der Plan, 2027 in zwei weitere Märkte einzusteigen, die spannendste Entwicklung sein. Das wirft die Frage auf, welche Regionen als Nächstes folgen – und wie schnell der Kinder-Audio-Sektor weltweit noch wachsen kann.
Das Foto zeigt Tobias Wann, CEO von Tonies, mit Christian Bailly, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Japan gibt im globalen Content-Wettlauf Gas
Laut Nikkei hat Japans Kulturbehörde ein öffentlich-privates Konsortium ins Leben gerufen, um die internationale Reichweite von Mangas auszuweiten; das erste Treffen fand am 18. Juni statt. Die Initiative bringt Verlage, Behörden, Technologieunternehmen und weitere Akteure an einen Tisch. Gemeinsam wollen sie mehrsprachige Manga-Übersetzungen unterstützen, Marktwissen teilen und den Aufbau einer verlagsübergreifenden Vertriebsplattform prüfen.
Agenturchef Gakuji Ito erklärte, die Regierung wolle dazu beitragen, „die Kraft der Mangas in die Welt zu tragen“ und gleichzeitig eine angemessene Vergütung der Urheber sicherstellen. Zudem fördert die Behörde Hochschul- und Berufsbildungsprogramme, die KI-gestützte Übersetzungen nutzen, um neue Talente auszubilden. Der Schritt zahlt auf Japans übergeordnetes Ziel ein, die Auslandsumsätze mit japanischen Inhalten (einschließlich Mangas) bis 2033 auf 20 Billionen Yen (ca. 108,4 Milliarden Euro) zu steigern – mehr als das Dreifache des heutigen Niveaus.
Carlo's take: Für Beobachter der japanischen Buchbranche bestätigt diese Initiative einen übergeordneten Trend, der sich bereits seit längerer Zeit abzeichnet: Japan setzt zunehmend darauf, seine Inhalte und sein geistiges Eigentum direkt zu exportieren – von Mangas über Animes und Games bis hin zu anderen Bereichen der Popkultur. Man will sich nicht mehr vorrangig auf ausländische Lizenzpartner verlassen. Das Konsortium bündelt die Kräfte von Verlagen, Technologieunternehmen und Behörden, um Übersetzung, Vertrieb und den internationalen Marktzugang zu stärken. Dies spiegelt einen deutlich besser koordinierten Ansatz bei der globalen Expansion wider. Zwar brauchen solche strategischen Verschiebungen in Japan traditionell Zeit, doch das Land scheint seine Anstrengungen nun spürbar zu beschleunigen, um sich fest als weltweit führende Content-Macht zu etablieren. (Foto: Magnific)
Comics und Audio treiben Spaniens reales Wachstum an
Laut Proyecto451, unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse des Branchenreports Comercio Interior del Libro 2025 der Federación de Gremios de Editores de España (FGEE), erzielten Spaniens Verlage im Jahr 2025 einen Rekordumsatz von rund 3,14 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Insgesamt wurden 196,12 Millionen gedruckte Bücher verkauft und 89.107 Titel neu veröffentlicht, wodurch der lieferbare Gesamtkatalog auf 983.209 Titel anwuchs. Details:
Die Umsätze mit Belletristik für Erwachsene sowie mit Kinder- und Jugendbüchern stiegen um 17,2 Prozent bzw. 17,8 Prozent.
Den stärksten Zuwachs im Printbereich verzeichneten jedoch Comics und Graphic Novels: Sie legten um stolze 38,6 Prozent zu und steuerten 97,29 Millionen Euro zum Gesamtergebnis bei.
Der stationäre Buchhandel blieb mit einem Anteil von 40,5 Prozent am Printumsatz (ca. 1,19 Milliarden Euro) der wichtigste Vertriebskanal.
Auch das Digitalpublishing wuchs um 5,3 Prozent auf 174,39 Millionen Euro.
Während der Hörbuchumsatz um 53,3 Prozent auf 15,30 Millionen Euro nach oben kletterte.
Carlo's take: Angesichts einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,7 Prozent in Spanien im Jahr 2025 zeigen diese Zahlen, dass die Buchbranche ein reales Wachstum erzielt hat und nicht bloß durch steigende Preise aufgebläht wurde. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem die enorme Dynamik zwischen den einzelnen Marktsegmenten. Zwar lieferten Hörbücher sowie Comics und Graphic Novels die stärksten Zuwächse, beide machen jedoch nach wie vor einen relativ kleinen Teil des Gesamtmarktes aus: Hörbücher stehen trotz ihrer rasanten Expansion für gerade einmal knapp 0,5 Prozent des spanischen Buchumsatzes, während auf Comics und Graphic Novels lediglich 3,1 Prozent entfallen.

Eksmo-CEO gibt eine Momentaufnahme der russischen Branche
In einem Interview mit Knizhnaya Industriya spricht Eksmo-CEO Evgeny Kapyev über die Prioritäten seines Verlags und aktuelle Markttrends. Kapyev erklärte, dass sich Eksmo weiterhin auf die Förderung russischer Autoren, den Ausbau des internationalen Rechtegeschäfts sowie den Aufbau branchenübergreifender Partnerschaften konzentriere. Demnach gebe es eine wachsende Nachfrage nach praktischen Sachbüchern, Büchern über Russland, gedruckten Karten und Reiseführern sowie nach Liebesromanen einheimischer Autoren. Demgegenüber stehe ein spürbares Nachfrageplus bei Titeln aus den Bereichen Selbstentwicklung und Business. China bleibe zudem ein wichtiger Exportmarkt für russische Inhalte, wobei Eksmo auch die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern fortsetze. Das Thema künstliche Intelligenz bezeichnete Kapyev als Chance und Herausforderung zugleich; das Unternehmen arbeite derzeit an rund 20 KI-Projekten.
Carlo's take: Das Interview ist jedoch nicht nur inhaltlich bemerkenswert, sondern auch, weil es Kapyevs Rückkehr in die Öffentlichkeit markiert. Er war im April nach der Übernahme des Verlags Popcorn Books wegen einiger dort erschienener Titel von den russischen Behörden kurzzeitig festgenommen worden. Inzwischen wurde er ohne Anklage freigelassen und hat seine regelmäßigen Branchenanalysen und Bestseller-Updates wieder aufgenommen. Das Gespräch bietet eine aufschlussreiche Momentaufnahme der aktuellen Strategie von Eksmo sowie des Zustands des russischen Buchmarkts insgesamt. Es zeichnet damit eines der aktuellsten Bilder der Branche und ihres führenden Verlagshauses.

Malbücher schwächeln in Down Under
Wie Books+Publishing berichtet, sind die australischen Buchverkäufe im bisherigen Jahresverlauf 2026 im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 14 Millionen australische Dollar (ca. 7,9 Millionen Euro) gestiegen. Diese Daten gehen aus Erhebungen von NielsenIQ BookData Australia hervor. Der Gesamtmarkt verzeichnete ein Umsatzplus von 5 Prozent, während der Absatz (die verkaufte Menge) um 1,3 Prozent zulegte. Besonders stark schnitten die Segmente Kinder-, Jugend- und Bildungsmedien mit einem Umsatzplus von 9,6 Prozent ab. Die Belletristik für Erwachsene legte wertmäßig um 5,7 Prozent zu, und das Publikums-Sachbuch verzeichnete trotz eines leichten Absatzrückgangs von 0,5 Prozent ein Umsatzplus von 1,6 Prozent.
Bestseller wie The Let Them Theory von Mel Robbins und Onyx Storm von Rebecca Yarros prägten dabei die Entwicklung der einzelnen Kategorien. Der Branchenreport beleuchtete zudem den langfristigen Niedergang des einstigen Malbuch-Booms: Die Umsätze in diesem Segment brachen von 38 Millionen australischen Dollar (ca. 21,5 Millionen Euro) im Jahr 2015 bei einem Durchschnittspreis von 13 AUD (ca. 7,30 Euro) pro Exemplar auf nur noch 15 Millionen australische Dollar (ca. 8,5 Millionen Euro) im Jahr 2025 ein – bei einem gesunkenen Durchschnittspreis von rund 8 AUD (ca. 4,50 Euro) pro Buch.
Carlo's take: Angesichts einer Inflationsrate von 3,8 Prozent deuten die Zahlen auf ein echtes, inflationsbereinigtes Wachstum des australischen Buchmarkts im Jahr 2026 hin. Da das reale Wachstum weitgehend mit dem Absatzwachstum übereinstimmt, blieben die durchschnittlichen Buchpreise relativ stabil und waren somit nicht der Haupttreiber des steigenden Marktwerts. Die Daten untermauern zudem, dass der Trend zu Malbüchern in Australien weiter spürbar an Schwung verliert.
Das Foto zeigt The Paperback Bookshop in Melbourne.
Wenn du die KI nicht aufhalten kannst, stell ihr eine Rechnung
Laut Publishers Weekly haben zwei führende Wissenschafts- und Bildungsverlage in ihren aktuellen Geschäftszahlen die wachsende kommerzielle Bedeutung von KI hervorgehoben. Wiley meldete für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 1,67 Milliarden US-Dollar (ca. 1,46 Milliarden Euro), wobei der Nettogewinn um beeindruckende 163 Prozent auf 221,6 Millionen US-Dollar (ca. 193,2 Millionen Euro) in die Höhe schnellte. Nach Angaben des Unternehmens spülte die KI-Lizenzierung im Jahresverlauf 49 Millionen US-Dollar (ca. 42,7 Millionen Euro) in die Kassen. Dies unterstreicht, dass sich KI-Erlöse bereits zu einer bedeutenden eigenen Geschäftssparte entwickelt haben.
McGraw Hill meldete unterdessen für das Geschäftsjahr 2026 stagnierende Umsätze von 2,1 Milliarden US-Dollar (ca. 1,8 Milliarden Euro), kehrte jedoch in die Gewinnzone zurück. Das Unternehmen betonte, dass seine KI-gestützten Tools für personalisiertes Lernen mittlerweile mehr als 7,5 Millionen Nutzer zählen. Zudem unterstützen sie eine Curriculum-Plattform mit über 100 Millionen aktiven Lizenzen für Schüler und Lehrkräfte in mehr als 100 Ländern. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für ein Pilotprojekt mit einer autonomen KI-Version (KI-Agenten) des hauseigenen „Precision Education“-Modells.
Carlo's take: Trotz der anhaltenden Debatten rund um das Thema KI und der teils gespaltenen Reaktionen in der Verlagswelt zeigen diese Ergebnisse, dass die Technologie fest in den Strategien großer Verlagsgruppen verankert ist – allen voran im Wissenschafts- und Bildungssektor. Während Verlage einerseits nach Schutzmechanismen gegen das ungefragte KI-Training mit ihren Inhalten suchen, nutzen sie die Technologie andererseits zunehmend selbst, um Prozesse effizienter zu gestalten, Produkte zu optimieren und über Lizenzdeals neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Zahlen von Wiley und McGraw Hill belegen: KI hat das reine Experimentierstadium längst hinter sich gelassen und ist zu einem handfesten Wirtschaftsfaktor geworden.
Ein weiterer Stempel in Kinokuniyas Pass
Laut Shinbunka hat die Buchhandelskette Kinokuniya am 19. Juni über eine Franchise-Partnerschaft mit der United Group, einem der größten Mischkonzerne des Landes, ihre erste Filiale in Bangladesch eröffnet. Die neue Filiale in Dhaka markiert Kinokuniyas Eintritt in den bangladeschischen Markt und erweitert das internationale Netz des japanischen Buchhändlers auf 49 Filialen in 11 Ländern – ein Beleg für den anhaltenden Fokus auf Auslandswachstum in Asien.
Carlo's take: Kinokuniyas Expansion nach Bangladesch ist ein weiteres Beispiel für die langjährige Strategie des Unternehmens, ein wahrhaft internationales Buchhandelsnetz aufzubauen. Der Schritt spiegelt zudem einen breiteren Trend unter japanischen Verlags- und Buchhandelsunternehmen wider, die zunehmend nach Möglichkeiten suchen, lokale Niederlassungen im Ausland aufzubauen und ihre Präsenz in internationalen Märkten zu stärken.

Lesen ohne Grenzen
In einem Beitrag für The New Yorker argumentiert Jessica Winter, dass die Debatten über den pädagogischen Wert von Kinderbüchern (ob sie nun „gut“ oder „schlecht“ seien) an der eigentlichen, viel größeren Herausforderung vorbeigehen: Immer weniger Kinder lesen überhaupt noch freiwillig und zum Vergnügen. Der Artikel verweist darauf, dass die Lesekompetenz in den achten Klassen im Jahr 2024 auf den niedrigsten Stand seit 1990 gesunken ist. Zudem gaben lediglich 14 Prozent der 13-Jährigen an, fast täglich aus eigenem Antrieb zu einem Buch zu greifen – 1984 waren es noch 35 Prozent. Winter führt diesen Rückgang auf die gestiegene Bildschirmzeit, den Spardruck bei Leseförderprogrammen und den Mangel an Schulbibliothekaren zurück. Gleichzeitig betont sie, wie entscheidend Bibliotheksangestellte für das Entwickeln nachhaltiger Lesegewohnheiten sind. Graphic Novels, Sachbücher und andere populäre Formate sieht sie dabei als wichtige Brückenmedien, um das Interesse der Kinder überhaupt am Leben zu erhalten.
Carlo's take: Dieser lesenswerte Essay ist ein dringender Weckruf an die Buchbranche, Pädagogen, die Politik und Bibliotheken, den Fokus darauf zu legen, Kinder überhaupt zum Lesen zu bewegen – anstatt penibel zu kontrollieren, was sie lesen. In einer Realität, in der Bücher direkt mit Gaming, Social Media, Streaming-Plattformen und der permanenten digitalen Reizüberflutung konkurrieren, geht es längst nicht mehr um den Wettstreit zwischen verschiedenen Leseformaten oder Genres. Der eigentliche Kampf gilt der Aufmerksamkeit an sich. Versuche, die Lektüreauswahl zu stark reglementieren zu wollen, laufen Gefahr, das Kernproblem zu übersehen: den schleichenden Verlust der Lesekultur.

Was mir sonst noch aufgefallen ist
Ein Pride-Boot. Mehr als 100 niederländische Verlagsprofis nehmen an der Amsterdamer Canal Parade an Bord eines riesigen buchförmigen Boots teil, um auf den wachsenden internationalen Druck auf queere Bücher, Autorinnen und Autoren sowie Geschichten aufmerksam zu machen. Laut InCT.
Ein BookTech-Aufruf. BookTech Collective startet mit einer kostenlosen globalen Konferenz am 23. Juni rund um KI und digitale Transformation und verfolgt damit seine Mission, Verlage und Technologiefachleute über Regionen und Märkte hinweg zu vernetzen.
Ein Hollywood-Buchhalter. Berater George Walkley argumentiert in einem Artikel, dass die Kopplung von Vergütungen für KI-Inhalte an den Betriebsgewinn die Logik der Hollywood-Buchführung neu zu erschaffen droht, bei der Blockbuster-Erfolge für die Urheber auf dem Papier irgendwie unrentabel bleiben können.
Ein Bücher-Dschinn. Storytel startete einen KI-Assistenten, der Bücher empfiehlt, Fragen beantwortet und Zusammenfassungen erstellt und damit die Hörbuch-Entdeckung einen Schritt näher an ein Gespräch als an eine Suche heranführt.
Schottische Schützenhilfe. Publishing Scotland hat eine neue Runde seines Translation Fund eröffnet, der in den vergangenen elf Jahren dazu beigetragen hat, rund 272 Verlage und Übersetzungen in 42 Sprachen zu fördern. Laut Publishing Perspectives.
Ein Wettbewerbszug. Der deutsche Audio-Distributor Kontor New Media hat die Hörbuch-Imprints Jumbo und Goya von Edel in seinen Katalog aufgenommen. Laut deren LinkedIn.

Über Carlo Carrenho
Der Autor dieser Kolumne hat Kinokuniya-Buchhandlungen immer gern besucht, ob in Dubai oder New York. Über die ausgezeichnete Buchauswahl hinaus hat das Stöbern in der japanischen Schreibwarenabteilung – mit ihren Stiften, Notizbüchern und unzähligen anderen Artikeln – stets etwas Vergnügliches. Davon abgesehen bleibt der Autor überzeugt, dass das Potenzial für Hörbücher im spanischsprachigen Raum kaum angezapft ist. Der Umsatzanteil der Hörbücher am spanischen Buchmarkt zeigt, wie viel Spielraum nach oben noch besteht, während auch in ganz Lateinamerika gewaltige Chancen weitgehend unerschlossen bleiben.
Die Kolumne erscheint montags im Original bei Publishing Perspectives auf Englisch, Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von PP.